Checkliste für deine Kliniktasche

Egal ob im pastellfarbenen Schwangerenhimmel oder aus der “Bitte lass es bald vorbei sein”-Fraktion: (Fast) jede Frau kommt irgendwann in der Schwangerschaft an den Punkt, an dem die Kliniktasche gepackt werden muss. Das kann, völlig unabhängig von deinen Gefühlen zur Schwangerschaft, ein Weg sein, um dich mental auf die Zeit in der Klinik oder dem Geburtshaus vorzubereiten. Natürlich nur, wenn du diese Zeit wirklich hast und sich dein Kind zeitgerecht auf den Weg macht und nicht viel früher kommt. Vielleicht gehörst du auch zu den Schwangeren, die die Kliniktasche on the fly unter den ersten Wehen packen. Alles kein Thema. Denn egal, was es für dich ist, ob du daraus ein Ritual machen, es einfach hinter dich bringen oder nur gut vorbereitet sein willst: hier kommt unsere Liste für die Essentials, die du in Krankenhaus oder Geburtshaus brauchst.

Für die Geburt

# Vor dem Kreißsaal: Jogginghose oder Leggings und T-Shirt, Pullover oder Strickjacke. Eigentlich völlig egal, Hauptsache für dich bequem. Ggf. auch Hausschuhe, Badelatschen oder Schlappen, um über Krankenhausflure zu schleichen.

# Dresscode im Kreißsaal: Unserer Erfahrung nach haben sich lange Shirts, geknöpfte Nachthemden (besonders praktisch, wenn du danach stillen willst, dann musst du dich nicht komplett ausziehen) und einfache Baumwollkleider bewährt. Und wenn du eine PDA bekommen solltest, wirst du sowieso in kleidsame Krankenhaushemden umgezogen.

# Gegen den Frost: Warme Socken und eine Strickjacke, unter der Geburt und vor allem danach kann es dich auch manchmal ziemlich frösteln.

# Etwas zu Essen: Je nachdem, wann du ins Kranken- oder Geburtshaus fährst, bekommst du dort vielleicht nichts mehr zu essen. Und zum Krankenhausessen selbst muss man wahrscheinlich sowieso nicht viel sagen. Aus unserer Erfahrung hilft eine gute Ration an Müsliriegeln und Traubenzucker und anderen nahrhaften Snacks, die dir für zwischendurch Energie geben und versorgt dich auch bei geschlossenen Krankenhauskantinen.

# Lieblingsgetränk und Strohhalm: Für einige von uns war der kühle Schluck Apfelschorle zwischen den Wehen ein einziger Lichtblick.

# Und die Kleinigkeiten: Haargummis, Massage-Öl, etwas zu lesen für Wartezeiten, ein Notizbuch, um deine Gedanken festzuhalten, deine Lieblingsmusik, Duftlampe mit Öl, Podcast.

Für die Station (falls du bleiben willst oder musst)

# Zum Chillen: Weite und bequeme Kleidung, die dich nicht zwickt, am besten zwei Garnituren. Bademantel, wenn du magst.

# Wenn du keine Netzhosen verwenden willst, die dir im Krankenhaus gegeben werden, um die Wochenbetteinlagen zu fixieren: bequeme Baumwoll-Slips.

# Falls du vorhast zu stillen: Still-BH und ggf. auch Stilleinlagen (die gibt es manchmal aber auch vor Ort).

# Für die Ruhe: Ohrstöpsel, falls du in einem Mehrbettzimmer bist und schnarchende Nachbar:innen ausblenden willst. Dort kann auch ein kleines Nachtlicht praktisch sein.

# Badezimmer-Artikel: Duschgel, Shampoo, Creme, Zahnbürste und Zahnpasta, Haarbürste, the weeks Bio-Wochenbetteinlagen, Waschlappen, Handtuch.

# Für Podcasts und viele Fotos: Kopfhörer und Ladegeräte fürs Handy!

# Und falls du brauchst: Kleidung für die Heimfahrt (obwohl das natürlich auch in Jogginghose und Bademantel geht).

Für dein Kind

bekommst du im Normalfall alles wichtige direkt im Krankenhaus: die ersten Windeln - und wenn du auf Station bleibst - auch Kleidung, Dinge für die Reinigung, etc. Für den Heimweg brauchst du aus unserer Sicht deutlich weniger, als die meisten anderen Listen aus diesem Internet suggerieren:

# Body, Hose, Jäckchen (oder statt beidem ein Strampler), Socken, Mütze, ggf. eine Jacke und eine Decke,

# ein Spucktuch und

# falls es mit dem Auto nach Hause geht: eine Babyschale.

Das wars?

Fast. Denn sehr wichtig und gerne vergessen werden auch die Dokumente. Hier listen wir nochmal alles auf, was dir den administrativen Teil des Kranken- oder Geburtshauses erleichtert:

# Mutterpass,

# Personalausweis oder Reisepass,

# deine Geburtsurkunde (und ggf. Vaterschaftsanerkennung und Sorgerechtsnachweis, wenn es ein:e Partner:in gibt und ihr nicht verheiratet oder verpartnert seid) oder Heiratsurkunde/Lebenspartnerschaftsurkunde und die

# Krankenkassenkarte.

 

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